Krankenhaus Maria Hilf, Bad Neuenahr

Das Krankenhaus Maria Hilf wurde 1885 eingeweiht. Der Stifter, Georg Kreuzberg, erlebte dies nicht mehr; doch seine Kinder führten seinen Willen in der „Georg-Kreuzberg Stiftung Maria Hilf“ fort und übertrugen die Leitung des
Hauses den Waldbreitbacher Franziskanerinnen.

Trotz Erweiterungen nach 1945 zeigte sich bald, dass ein Neubau unumgänglich war. Haus und Grundstücke wurden im Sinne des Stifters den Franziskanerinnen von Waldbreitbach übertragen.

1968 wurde das neue Krankenhaus bezogen. In den über 120 Jahren ihres
Bestehens hat die Klinik den jeweiligen Anforderungen Rechnung getragen
und ist auch heute ein Haus, in dem die ganzheitliche Betreuung des
Menschen im Mittelpunkt von Medizin und Pflege stehen.

Am 1. Januar 2005 haben das Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr-Ahrweiler, das St. Josef-Krankenhaus in Adenau und die Brohltal-Klinik St. Josef in Burgbrohl als Geriatrische Fachklinik zum Marienhaus Klinikum im Kreis
Ahrweiler fusioniert.

Mit 452 Planbetten stellt das Marienhaus Klinikum die Grund- und Regelversorgung für den Kreis Ahrweiler sicher. In den Hauptfachabteilungen
Anaesthesie und Intensivmedizin, Allgemein-,Unfall- und Visceralchirurgie,
Gefäßchirurgie, Gynäkologie/Geburtshilfe, Innere Medizin mit Stroke Unit
und Psychosomatik, Urologie, Radiologie, Akutgeriatrie und Frührehabilitation,
den Belegabteilungen Orthopädie und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde sowie der im Hause angesiedelten Radiologischen Praxis werden jährlich ca. 13.500 Patienten stationär und über 28.500 Patienten ambulant versorgt.

Rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten im Marienhaus Klinikum
Hand in Hand, damit im Zusammenwirken von moderner Medizin, fundiertem Wissen und menschlicher Zuwendung Krankheit Heilung erfährt.