Mit zunehmendem Alter lässt die Vitalität nach, das Sehen verschlechtert sich, die Reaktionsfähigkeit nimmt ab. Irgendwann wird die Frage, ob jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, das Autofahren aufzugeben, für verantwortliche Senioren zur persönlichen Belastung. Diese Entscheidung können wir Ihnen nicht abnehmen. Wir bieten Ihnen jedoch die Möglichkeit, sich ein objektives und realistisches Bild von Ihrer Leistungsfähigkeit als Kraftfahrer zu machen. Insbesondere bei chronischen Erkrankungen oder nach einer Krankheitsphase bietet unsere Seniorenbegutachtung älteren Kraftfahrern eine Klärung, in wie weit sie Leistungseinbußen ausgleichen können.
Dieses Angebot wendet sich nicht nur an Senioren; auch Patienten, die nach einer schweren Krankheit wieder Autofahren möchten, können durch ein Kompensationsgutachten Gewissheit über ihre Fahrtauglichkeit erhalten. Dies ist zum Beispiel ratsam nach einem Schlaganfall oder schweren Kopfverletzungen. Unsere Beratung umfasst ein Vorgespräch mit dem Verkehrsmediziner, eine neuropsychologische Testuntersuchung sowie eine verkehrsmedizinische Untersuchung, ggf. auch eine Probefahrt. Aus den Untersuchungsergebnissen werden Empfehlungen bzw. Hilfestellungen zum Erhalt der Fahrbefähigung abgeleitet. Untersuchung und Beratung sind vertraulich und unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht. Das Ergebnis wird in Berichtsform dokumentiert. Da Untersuchung und Test freiwillig sind, entscheidet jeder selbst, wie er das Ergebnis verwerten will. Anmeldungen über das Chefarztsekretariat.