Anästhesie und Interdisziplinäre Intensivstation (ADE)

Standort: St. Josef-Krankenhaus

Wir verstehen uns als Teil Ihrer Sicherheit – Rund um die Uhr

Ein Team von 5 Ärzten, 3 Fachpflegern Anästhesie, sowie insgesamt 15 FachkrankenpflegerInnen für Intensivmedizin und Anästhesie und Gesundheits- und Krankenpflege kümmern sich unter Leitung von Dr. med. Holger Benscheid um sichere Narkosen, die operative Intensivstation und Notfälle im Krankenhaus, dem Intensivtransporthubschrauber und dem Notarzteinsatzfahrzeug Adenau/Nürburgring. Darüber hinaus versehen Mitarbeiter unserer Abteilung auch Dienste in den Schockräumen des Medical Center am Nürburgring.

Sicherheit für Besucher und Menschen in der Region Hocheifel-Nürburgring…

…und darüber hinaus

Das Aufgabengebiet der Anästhesisten ist groß: Sie begleiten Patienten sicher durch Operationen, behandeln im Team schwere und lebensgefährliche Erkrankungen auf der Intensivstation. Sie sind im bodengebundenen Rettungsdienst und an Board des Intensivtransporthuschraubers Air Rescue Nürburgring auch überregional unterwegs. Großveranstaltungen bewegen oft Massen, damit ergeben sich auch Gefahren. Uns ist es ein großes Anliegen Ihnen diese Sicherheit durch neue innovative katastrophenmedizinische Konzepte zu bieten.

Nachhaltige Sicherheit heißt für uns Training und Fortbildung

Damit Sie sich in jeder Situation sicher fühlen können entwickeln wir Trainingsformate für verschiedene medizinische Teilbereiche und geben unsere Erfahrung gerne weiter. Aus- und Fortbildungen für Mediziner finden regelmäßig im St. Josef-Krankenhaus Adenau – der Klinik am Nürburgring für Sie statt. Dabei wird zukünftig die Simulation eine bedeutende Rolle spielen. Seien Sie gespannt.

Notfallmedizin

Die Ärzte der Abteilung Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin sind auch als Notärzte ausgebildet. Als solche sind sie nicht nur mit Intensivtransporthuschrauber unterwegs, sondern auch mit dem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF). Auch in der Leitenden Notarztgruppe des Landkreises Ahrweiler sind Ärzte mit Ihrer Fachexpertiese vertreten. Darüber hinaus wurde ein auf bundesebene ausgezeichnetes Netzwerkprojekt UNSER* NOTARZT, zur nachhaltigen Nachwuchssicherung erfolgreich ins Leben gerufen. Die präklinische Anwendung eines tragbaren Ultraschallgerätes ist im boden- und luftgebundenen Rettungsdienst bereits umgesetzt.

Narkose

Narkoserisiko

Oft machen sich Patienten nicht nur Sorgen über den geplanten Eingriff, sondern blicken auch der nötigen Narkose mit Herzklopfen entgegen. Viele dieser Ängste, wie beispielsweise nicht mehr aufzuwachen, sind heute allerdings unbegründet. Denn das Narkose-Risiko ist nicht nur insgesamt gering, sondern in den Jahrzehnten seit Einführung der Anästhesiologie als eigenständiges Fach auch stetig gesunken.

Statistisch gesehen kommt es bei etwa 150.000 durchgeführten Anästhesien zu einem allein anästhesiebedingten schwerwiegenden Zwischenfall. Damit ist das Anästhesierisiko – auch wenn direkte Vergleiche nur schwer zu ziehen sind – vergleichbar mit dem Risiko, dem sich viele Menschen täglich im Straßenverkehr aussetzen.

Trotzdem ist jede Narkose auch bei gesunden Menschen mit allgemeinen Risiken verbunden. Gefahren sind Herz-Kreislauf-Reaktionen, Atemwegsprobleme und Zahn- oder Stimmbandschäden sowie punktionsbedingte Risiken wie Blutungen, Lähmungen, Entzündungen und Schädigungen der umliegenden Organe bei Regionalanästhesien. Ein wesentliches Risiko ist aber vor allem durch Vorerkrankungen bedingt. Deshalb legen unsere Anästhesisten großen Wert auf ein ausführliches Narkosevorgespräch. Hier klären unsere Ärzte nicht nur Sie auf, sondern auch Sie sollten unsere Ärzte informieren.  Hinweise auf Ihre Vorerkrankungen sind dabei äußerst wichtig. Denn nur dann kann die Narkose individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt und das Risiko weiter reduziert werden.  

Narkoseformen

Ziel von Narkosen ist vor allem eins: Sie sollen vorübergehend keine Schmerzen empfinden. Dank der modernen Anästhesiologie kann heute jeder Patient während einer Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) oder Regionalanästhesie (Teilnarkose) operiert werden, ohne etwas davon zu spüren. Inzwischen sind die verschiedenen Techniken so sicher, dass sich die Anästhesisten nur in Ausnahmefällen Gedanken darüber machen müssen, ob sich die Operation mit dem zugehörigen Narkoseverfahren verträgt. Vor jeder Operation gibt es ein Gespräch, in dem der Arzt Ihnen die Narkose erläutert und mögliche Risiken abklärt.

Regionalanästhesie

Nicht bei jeder Operation ist eine Vollnarkose notwendig. Oft reicht es aus, bestimmte Bereiche zu betäuben. Während einer so genannten Regionalanästhesie sind Teile des Körpers vorübergehend empfindungsfrei. Möglich macht dies eine Blockade des Rückenmarks, einzelner Nervenbündel oder Nerven mit einem Lokalanästhetikum. Ohne dass Sie bewusstlos sind oder künstlich beatmet werden müssen, können Sie schmerzfrei operiert werden. Um den Stress während der Operation für Sie zu verringern, geben Ihnen unsere Anästhesisten bei Bedarf ein leichtes Schlafmittel. In einigen Fällen ist es sinnvoll, Allgemein- und Regionalanästhesie zu kombinieren. 

Schmerztherapie

Unsere Anästhesisten sind während des Eingriffs für Sie da, betreuen Sie aber auch weit darüber hinaus. Denn nicht nur bei der Operation sollen Sie schmerzfrei sein – auch danach ist es wichtig, Beschwerden zu reduzieren. Ziel der postoperativen Schmerztherapie ist es, die Nachbehandlung zu erleichtern und zu verbessern. Außerdem soll verhindert werden, dass Ihr Körper durch den Schmerz zusätzlich belastet wird. 

Generell werden Ihnen das Schmerzmittel intravenös, als Tropfen oder als Tabletten verabreicht. Sind nach der Operation über einen langen Zeitraum starke Schmerzen zu erwarten, wenden unsere Anästhesisten auch Regionalanästhesieverfahren an oder blockieren periphere Nerven. Dabei kommen fast ausnahmslos auch Ultraschallverfahren für ein sicheres Auffinden der Zielnerven zur Anwendung.

Egal, welches Verfahren angewendet wird: Wichtig ist, dass Sie Ihre Beschwerden äußern. Denn nur wenn unsere Ärzte wissen wie es Ihnen geht, können sie Ihre Behandlung gezielt steuern und Sie so optimal wie möglich versorgen.

Intensivmedizin

Auf unserer interdisziplinären Intensivstation behandeln wir Patienten nach größeren Operationen oder bei schwerer Krankheit. Im Vordergrund steht hier, sie kontinuierlich zu überwachen, um so in Notfällen direkt helfen zu können. Dazu arbeitet die Abteilung nicht nur in einem speziell ausgebildeten Intensivteam zusammen, sondern verfügt auch über modernste Medizintechnik. In 4 Intensivbetten betreuen Ärzte und Pfleger pro Jahr über … Patienten.

Hochwirksame Medikamente werden über Spritzenpumpen genauestens dosiert und verabreicht. Meistens werden diese einschneidenden Therapiemaßnahmen nur für einen begrenzten Zeitraum eingesetzt – so lange, bis die Organe die Funktion wieder selbst aufnehmen.

Notwendig kann dies beispielsweise bei schwerwiegenden chronischen Erkrankungen werden. Bei akuten Problemen, die im Zusammenhang mit einer Operation stehen, erholen sich Organe meistens soweit, dass die Patienten unsere Klinik mit hoher Lebensqualität wieder verlassen können.

Generell gilt: Angehörige werden viele verschiedene Geräte um das Bett des Patienten sehen, die lebenswichtige Körperfunktionen überwachen und unterstützen. Bitte lassen Sie sich dadurch nicht ablenken und konzentrieren Sie sich auf Ihren Angehörigen, der Sie in dieser schwierigen Situation sehr braucht. Auch sollten Sie sich nicht durch die vielen unterschiedlichen Signale, die einzelne Geräte geben, verunsichern lassen. Sie bedeuten meist keine Gefahr. Die Pflegekräfte und das ärztliche Personal haben dies unter Kontrolle und werden im Ernstfall schnell und routiniert handeln.

Gerade in kritischen Situationen ist ein enger Austausch mit den Angehörigen wichtig. Deshalb stehen unsere Ärzte immer für ein Gespräch zur Verfügung – um ein Planbarkeit zu ermöglichen werden Gespräche zur Therapieplanung gemeinsam mit Ihnen vorzugsweise tagsüber terminiert. Auch unsere Pflegekräfte sind gerne bereit, soweit wie möglich zu informieren.

Team

Dr. Holger Benscheid

Chefarzt / Facharzt für Anästhesie, Zusatzbezeichnung spezielle anästhesiologische Intensivmedizin, Notfallmedizin

Dr. Martin Schiffarth

Oberarzt | Ärztlicher Leiter Notarztstandort Adenau, Leitender Notarzt Landkreis Ahrweiler | Facharzt für Anästhesie und Notfallmedizin

Marina Larscheid

Sekretariat

Anästhesie und Interdisziplinäre Intensivstation (ADE)

Leitung

Dr. Holger Benscheid

Chefarzt / Facharzt für Anästhesie, Zusatzbezeichnung spezielle anästhesiologische Intensivmedizin, Notfallmedizin

Sekretariat

Marina Larscheid

Sekretariat

Telefon:02691 303-84150
Telefax:02691 303-4252
E-Mail:anaesthesie.​ade@​marienhaus.​de

Sprechstunde

Nach telefonischer Vereinbarung.

St. Josef-Krankenhaus

Mühlenstraße 31-35
53518 Adenau
Telefon:02691 303-0
Telefax:02691 303-4799
Internet: http://www.marienhaus-klinikum-ahr.dehttp://www.marienhaus-klinikum-ahr.de