Geriatrische Rehabilitation Burgbrohl

Standort: Brohltal-Klinik St. Josef Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation

HERZLICH WILLKOMMEN

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

wir heißen Sie im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Brohltal-Klinik St. Josef herzlich willkommen. 

Sicherlich bringt dieser neuerliche Aufenthalt in einer Klinik für Sie neben den Belastungen durch Ihre Krankheit viel Neues und Ungewohntes mit sich. Aber diese weiterführenden Behandlungen sind notwendig und hilfreich. Ob Sie bei uns stationär betreut werden oder ambulante Hilfe in Anspruch nehmen - wir tun alles, damit Sie Ihr Leben wieder möglichst selbstständig führen können. 

Hierfür stehen uns vielfältige medizinisch-therapeutische, soziale und kommunikative Möglichkeiten zur Verfügung. Dabei sind wir auf Ihr aktives Mittun in der Therapie angewiesen. Denn nur gemeinsam werden wir es schaffen, dass Sie möglichst rasch wieder in Ihr gewohntes Umfeld zurückkehren können. Alle, die in der Brohltal-Klinik St. Josef Dienst am kranken Menschen tun, sind darauf bedacht, eine Atmosphäre zu schaffen, die zu Ihrem Wohlbefinden beiträgt. 

Begeben Sie sich also vertrauensvoll in unsere Hände, auf Ihrem Weg zurück in Ihre frühere und Ihnen vertraute Lebenswelt wollen wir Ihnen stets ein guter und fürsorglicher Begleiter sein. 

Wir wünschen Ihnen, dass Sie diese Erfahrung bei uns täglich machen und hoffen, dass Sie die innere Kraft zu einer baldigen Genesung finden.

Die Brohltal-Klinik veranstaltete im August 2013 einen Tag der offenen Tür und ermöglichte einen Blick hinter die Kulissen, Eindrücke finden Sie hier.

Unser Behandlungsspektrum

In der Geriatrischen Rehabilitationsklinik/Tagesklinik können Patienten mit folgenden Erkrankungen zur Behandlung aufgenommen werden:

  • Schlaganfall und Hirnblutung
  • Andere neurologische Erkrankungen (z.B. M. Parkinson, Polyneuropathien)
  • Multifaktorielle Gangstörungen und Sturzsyndrome
  • Knochenbrüche, Zustand nach Gelenkersatz und Wirbelsäulenoperationen
  • Osteoporose und Arthrose
  • Akute und chronisch internistische Erkrankungen (z.B. Herzinsuffizienz, Herzinfarkt, Erkrankung der Atmungsorgane wie COPD und Pneumonie, Diabetische Folgeerkrankungen)
  • Verzögerte Erholung nach chirurgischen Eingriffen (z.B. große Bauch-Operation)
  • Periphere-arterielle Verschlusskrankheiten und Zustand nach Amputationen
  • Verlaufsuntersuchungen im Rahmen der Therapie, z.B. Ultraschall, Schluckdiagnostik
     

Therapieangebot

In unserer Klinik erwartet sie ein multiprofessionelles Team, dass sie entsprechend ihrer erkrankung individuell behandelt. Dabei legen wir unser augenmerk auf den gesamten Menschen und nicht nur auf die aktuellen Defizite. Zu den Angeboten gehören u.a.:

  • Aktivierende und unterstützende Pflege
  • Physiotherapie: Einzel- und Gruppentherapie, Rollstuhl- und
  • Rollatortraining
  • Physikalische Therapie: z.B. Fango, Massage, Lymphdrainage
  • Ergotherapie: z.B. Anziehtraining, Frühstückstraining, Hand- und Armfunktionstraining
  • Logopädie: Behandlung von Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen
  • Neuropsychologische Diagnostik und Therapie: Demenzerkennung, Einzel- und Gruppentherapie, PC-gestütztes  Training
  • Musiktherapie

Gedächtnisambulanz

Öffnungszeiten

Die Gedächtnisambulanz ist in der Brohltal-Klinik jeweils montags von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr geöffnet.

Terminvereinbarung 

Termine können Sie im Chefarzt-Sekretariat vereinbaren.
Gaby Hergarten
Tel.-Nr. 02636-53-3910

Sie erinnern sich gut an alle Freuden der Vergangenheit, aber vergessen
manchmal die alltäglichen Dinge?

  • Sie verlegen immer häufiger Schlüssel, Geldbeutel oder Brille?
  • Autofahren macht Ihnen zunehmend Schwierigkeiten?
  • Sie suchen ständig nach dem passenden Wort?
  • Sie können sich nicht mehr so gut konzentrieren?
  • Ihnen fallen Namen nicht mehr ein?
  • Sie ziehen sich zunehmend zurück?
  • Sie hören häufiger den Satz „Das habe ich Dir doch schon erzählt“

Vielleicht können wir Ihnen dann in unserer Gedächtnisambulanz helfen!

Möglicherweise liegt Ihrem Problem eine Erkrankung zu Grunde. Dieses sollte rechtzeitig erkannt werden, um Sie zu behandeln und die Symptome zu lindern. Denn relevante Gedächtnisstörungen gehören nicht zum „normalen“ Altwerden und sind häufig Symptom einer Erkrankung und in der Regel auch behandlungsbedürftig. 

Gedächtnisambulanz, was ist das?

Die Gedächtnisambulanz ist eine Spezialambulanz zur diagnostischen Abklärung von Erkrankungen, die in erster Linie mit Gedächtnis- und/oder anderen Hirnleistungsstörungen einhergehen. Ziel ist die Früherkennung, differentialdiagnostische Abklärung und Behandlung von Gedächtnis- und anderen Hirnleistungsstörungen.

….. und für wen?

Die Gedächtnisambulanz ist eine Anlaufstelle für Menschen ab 50, die eine merkliche Verminderung ihrer kognitiven Leistungsfähigkeit verspüren und bei denen bisher keine Ursachenklärung stattgefunden hat. 


Wie läuft das ab?

Sie kommen nach telefonischer Terminabsprache zu einer einmaligen  Untersuchung in die Brohltal-Klinik St. Josef nach Burgbrohl in die Sprechstunde. Der Zeitaufwand für die Erstuntersuchung liegt in der Regel bei ca. 2 Stunden, für das nach Auswertung der diagnostischen Maßnahmen erfolgende Beratungsgespräch bei 30 Minuten. Wünschenswert ist die Begleitung durch eine gut informierte Bezugsperson. Außerdem sollten vorhandene Vorbefunde und - soweit vorhanden - Brille und Hörgerät mitgebracht werden. 


Was wir dabei für Sie tun:

  1. Neurologische und internistische Diagnostik
  2. Umfassende neuropsychologische Untersuchung von Gedächtnis und anderen kognitiven Funktionen
  3. Differenzierung von gutartiger Altersvergesslichkeit und krankhaften Gedächtnisstörungen
  4. Beratung von Betroffenen und Angehörigen
  5. Therapieempfehlungen einschließlich medikamentöser Behandlung
  6. Soweit erforderlich Einleitung weiterer diagnostischerMaßnahmen
  7. Verlaufsuntersuchungen

Die geriatrische Tagesklinik

In unserer geriatrischen Tagesklinik können unsere Patienten  das  ganze  medizinische,  diagnostische  und therapeutische Spektrum unserer Klinik nutzen, ohne stationär  im  Krankenhaus  bleiben  zu  müssen.  Die Nächte  sowie  die Wochenenden  verbringen  sie  zuhause in ihrer gewohnten Umgebung.

Durch unser Therapeutisches Team erfahren die Patienten  eine  qualitativ  hochwertige  Behandlung  und Betreuung. Unser Ziel ist es, für die Patienten größtmögliche Selbstständigkeit und Selbstbestimmung zu erreichen. In diesem Prozess beziehen wir auch immer das individuelle Umfeld und die Familie mit ein. In Einzel- und Gruppentherapien werden verschiedene  Funktionen  trainiert  und  verbessert  –  individuell zugeschnitten  auf  die  Bedürfnisse  der  Patienten.  So sollen sie alle Alltags-Tätigkeiten wieder gut bewältigen können.

Indikationen

Patienten mit folgenden Indikationen behandeln wir in unserer Tagesklinik:

  • Minor Stroke (z.B. Gangstörung, armbetonte Hemiparesen, Aphasie)
  • Neurologische Erkrankung, z.B. M. Parkinson
  • Elektive Hüft- und Knie TEPs
  • Bereits selbständige Patienten nach Schenkelhals oder anderen Frakturen
  • Internistische Erkrankung (z.B. Herzinfarkt,  Pneumonie)
     

Voraussetzungen

Für die Behandlung in unsere Tagesklinik müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Anreisezeit bis 30 Minuten (ca. 30km Entfernung): z.B. Bad Neuenahr-Ahrweiler, Grafschaft, Sinzig, Remagen, Andernach, Mayen, Kruft
  • Die häusliche Versorgung ist gewährleistet.
  • Die selbständige Mobilisation (auch auf Toilette) ist gegeben.
  • Es liegen keine höhergradigen kognitiven Ein chränkungen vor.
     

Ablauf

Die Behandlung in der Geriatrischen Tagesklinik verteilt sich in der Regel auf 12 bis 15 Behandlungstage. Dreimal  wöchentlich  kommen  die  Patienten  in  die  Klinik und absolvieren ein persönliches Trainingsprogramm: Montags, mittwochs und freitags 9.30–15.00 Uhr.

Nach Rücksprache sind in Einzelfällen auch Therapien am Dienstag oder Donnerstag möglich.Die Patienten werden morgens mit dem Taxi von zu Hause in unsere Klinik nach Burgbrohl gebracht und am Nachmittag wieder zurück gefahren.

In der Cafeteria servieren wir unseren Patienten ein Mittagessen. Zwischen den einzelnen Therapien steht zudem genug Zeit zur Verfügung, um sich zu erholen und auf die nächste Therapie vorzubereiten.

Zuweisung

Es ist sowohl möglich, Patienten aus anderen Krankenhausabteilungen  oder  Kliniken  zu  übernehmen, als auch die direkte Einweisung durch den Hausarzt. Die Kosten müssen zuvor von der zuständigen Krankenkasse genehmigt werden.Die  Anträge  für  die  Tagesklinik  entsprechen  denen der  stationären  Anmeldung,  dabei  muss  allerdings „Teilstationäre Rehabilitation“ angegeben werden.

Bei Rückfragen zur Indikation der teilstationären Behandlung in der Tagesklinik stehen wir gerne in einem telefonischen Gespräch zur Verfügung.

Schluckstörung

Das Schlucken wieder lernen
Neurogene Schluckstörungen – Diagnostik und Therapie

Mit Appetit essen und trinken zu können ist ein Stück Lebensqualität. Das Schlucken der aufgenommenen Nahrung ist ein hoch komplexer Vorgang, bei dem etwa 50 Muskelpaare koordiniert zusammenarbeiten müssen. Störungen des Schluckvorganges, auch Dysphagien genannt, sind jedoch keine Seltenheit. Sie treten vor allem im höheren Alter gehäuft auf. In klinischen Einrichtungen werden bis zu 20 Prozent Betroffene angegeben und in Pflegeheimen sogar bis zu 50 Prozent.

Wie kommt es zu Schluckstörungen ?

Der Schlaganfall ist die häufigste Ursache für neurogene Schluckstörungen. Auch andere neurologische Erkrankungen können zu Störungen beim Kauen und Schlucken führen. In vielen Fällen ist dabei die Beweglichkeit im Mund- und Rachenraum sowie die Sensibilität eingeschränkt. Gefährlich wird es für einen Patienten mit Schluckstörungen, wenn Speisereste und Flüssigkeit unbemerkt über die Luftröhre in die Lunge gelangen und Schutzreflexe wie das Husten ausgefallen sind. Eine Lungenentzündung ist häufig die Folge. Sie schwächt den Patienten zusätzlich und kann lebensbedrohlich sein.

Wie erkennt man Schluckstörungen?

Anzeichen für Schluckstörungen sind beispielsweise häufiges Verschlucken, eine gurgelnde Stimme, vermehrtes Husten und Räuspern während oder nach dem Essen, nicht erklärbare Fieberzustände und Entzündungen der Bronchien.

Diagnostik von Schluckstörungen

In der Brohltalklinik St. Josef in Burgbrohl arbeitet ein Spezialisten-Team von Ärzten, Therapeuten und Pflegekräften eng zusammen mit dem Ziel, die Schluckfunktionen zu verbessern und Komplikationen bei der Nahrungsaufnahme zu verhindern. Ein Patient mit Verdacht auf Schluckstörungen wird zunächst genau untersucht. Am Anfang erfolgt eine ausführliche sprachtherapeutische Dysphagie-Diagnostik. Darüberhinaus wird häufig eine ärztliche endoskopische Schluckuntersuchung durchgeführt. Ein dünnes Endoskop, das mit einer Kamera versehen ist, wird schonend durch die Nase bis in den Rachen vorgeschoben. Der Arzt kann dann den Nasen-Rachenraum und den Kehlkopf einsehen. Ferner kann er nach Gabe verschiedener Nahrungsmittel in unterschiedlicher Konsistenz erkennen, ob Nahrungsbestandteile beispielsweise in den Kehlkopf oder in die Lunge eindringen.

Therapie

Auf der Basis der Diagnose erfolgt eine sprachtherapeutische Dysphagie-Therapie. Dazu gehören Maßnahmen, die Bewegungen im Bereich der Schluckmuskulatur trainieren, wie Mund- und Zungenbewegungen, Gaumensegelhebung, Kehlkopfhebung und so weiter. Zur Erleichterung der Nahrungsaufnahme wird den Betroffenen eine bestimmte Kostform zusammengestellt. Die Patienten erlernen Techniken, die ihnen das Schlucken beim Essen erleichtern sollen. Dazu gehören Haltungsänderungen sowie Schluck- und Reinigungstechniken.

Ernährung über eine Sonde

In schweren Fällen muß die Ernährung über den Mund ganz unterbleiben und über eine Sonde (PEG, percutane endoskopische Gastrostomie) erfolgen. Dabei wird darauf geachtet, daß der Patient alle Nährstoffe und genügend Flüssigkeit bekommt. Die Sonde kann häufig wieder entfernt werden, nachdem der Patient durch die Therapie wieder normal essen und trinken kann.

Angehörigenberatung

Die Beratung der Angehörigen ist eine weitere zentrale Aufgabe. Dazu gehört die Erläuterung des Krankheitsbildes und die Aufklärung darüber, wie dem Betroffenen geholfen werden kann. Bei Fragen zur Schluckbehandlung und zur Ernährung können Sie uns jederzeit ansprechen. Auch Mitarbeiter der Pflege können Ihnen mitteilen, wie sie die behandelnden Ärzte und Sprachtherapeuten erreichen.

Team

Dr. Martin Holl

Chefarzt / Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie, Palliativmedizin

Aloysia Meyer-Bartsch

Oberärztin / Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Allgemeinmedizin, Geriatrie, Rehabilitationswesen

Helma Sünberg

Pflegerische Leitung (BBR)

Telefon:02636 53-3701
Telefax:02636 53-3799
E-Mail:helma.suenberg@marienhaus.de

DP Anne-Simone Glodowski

Klinische Neuropsychologin

E-Mail:anne-simone.glodowski@marienhaus.de

Michael Falk

Stv. Leitung Physiotherapie Brohltal-Klinik St. Josef

Telefon:02636 53-0
E-Mail:michael.falk@marienhaus.de

Jens Steer

Stv. Leitung Ergotherapie Brohltal-Klinik St. Josef

Christina Bange (M.A.)

Leitende Sprachtherapeutin, Klinische Linguistin (BKL)

Telefon:02641 83-85418
E-Mail:christina.bange@marienhaus.de

Martin Köller

Logopäde

Gabriele Hergarten

Sekretariat

Telefon:02636 53-3910
Telefax:02636 53-3788
E-Mail:gabriele.hergarten@marienhaus.de

Geriatrische Rehabilitation Burgbrohl

Leitung

Dr. Martin Holl

Chefarzt / Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie, Palliativmedizin

Sekretariat

Gabriele Hergarten

Sekretariat

Telefon:02636 53-3910
Telefax:02636 53-3788
E-Mail:gabriele.hergarten@marienhaus.de
Telefon:02636 53-3910
Telefax:02636 53-3788
E-Mail:martin.holl@marienhaus.de

Gedächtnisambulanz

Die Gedächtnisambulanz ist in der Brohltal-Klinik jeweils montags von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr geöffnet. 
Termine können Sie im Chefarzt-Sekretariat vereinbaren, Frau Gaby Hergarten.

Zertifizierungen

Brohltal-Klinik St. Josef Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation

Kirchstraße 16
56659 Burgbrohl
Telefon:02636 53-0
Telefax:02636 53-3799
Internet:www.marienhaus-klinikum-ahr.dewww.marienhaus-klinikum-ahr.de