Seelsorge

Wenn Sie, eine Angehörige oder ein Angehöriger zu uns ins Krankenhaus kommen, dann vielleicht mit gemischten Gefühlen. Sicher tut es Ihnen gut zu wissen, dass sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedenster Berufsgruppen mit all ihrem fachlichen Können nach Kräften um Sie bemühen. Dazu gehören auch wir Seelsorgerinnen und Seelsorger. Wir arbeiten in einem ökumenischen Team und gehen zu Menschen – unabhängig davon, ob Sie zu einer Glaubensgemeinschaft gehören oder nicht.

 

Als Haupt- und Ehrenamtliche sind wir auf vielfältige Weise für Sie da: 

Wir bieten Ihnen an, gemeinsam mit Ihnen auf das zu schauen, was Sie in Ihrer momentanen Situation bewegt. Wir möchten uns mit Ihnen auf die Suche nach Quellen machen, aus denen Ihnen Mut, Kraft und Stärke auch in der Zeit Ihres Krankseins zufließen können. Unser Seelsorgekonzept – die Grundlage und theoretische Fundierung unserer Arbeit hier im Haus – legen wir allen Interessierten jederzeit gerne dar.  

Kontakt

Sollten wir Ihnen bei unseren Besuchen auf Station nicht begegnen, bitten wir Sie, sich selbst oder über die Pflegenden mit uns in Verbindung zu setzen. Es versteht sich, dass alle Gespräche der seelsorglichen Schweigepflicht unterliegen, es sei denn, der Gesprächspartner entbindet uns ausdrücklich davon. Unser Büro- und Besprechungsraum befindet sich auf der 5. Etage, gegenüber den Aufzügen. Dort finden Sie auch ein Briefkasten, in den Sie uns eine Notiz oder Nachricht (z. B. einen Besuchswunsch) einwerfen können. Sollte der für Ihre Station zuständige Seelsorger nicht erreichbar sein, wenden Sie sich bitte an ein anderes Mitglied des Seelsorgeteams.

Für Ihren Aufenthalt in unserem Haus wünschen wir Ihnen Gottes Segen!

Angebote

Wir sind als ein Team von Seelsorgern und Seelsorgerinnen da für alle Menschen, unabhängig von Ihrer Konfession, Religion oder Weltanschauung.

Wir kommen gerne zu Ihnen ins Zimmer und nehmen uns Zeit für Sie:

  • um miteinander Freude und Hoffnung, Trauer und Angst zu teilen, 
  • um miteinander auf das zu schauen, was Sie gerade beschäftigt, 
  • um Ihnen zur Seite zu stehen, wenn der Weg dunkel scheint, 
  • um still bei Ihnen zu sitzen, wenn die Worte fehlen, für Gespräch und Beratung, um miteinander zu klären, was durcheinander gekommen ist,
  • um Zeichen der Hoffnung zu entdecken und wach zu halten, 
  • um Wege und erste Schritte in eine veränderte Zukunft zu finden, 
  • um uns mit Ihnen über Gelungenes und Genesungsfortschritte zu freuen, zum Zuhören für gemeinsames Gebet und Segen, 
  • um in den Zeichen der Sakramente den größeren Horizont unseres Lebens und der tragenden Liebe Gottes zu erfahren und zu feiern ... 

Wir beraten Sie gerne über Inhalte und Abfassung einer persönlichen Patientenverfügung und sonstiger Vorsorgeverfügungen. All dies bieten wir auch Ihnen als Angehörige unserer Patienten an. Auch Sie möchten vielleicht mit Jemandem über Ihre Sorgen und Belastungen sprechen.

Auch die jungen Familien liegen uns am Herzen:Wir gratulieren jungen Eltern zur Geburt ihres Kindes. Damit verbinden wir den Wunsch, dass Gottes Segen immer bei dem kleinen Menschen und der ganzen Familie sei.

Wir laden Sie herzlich ein zum Innehalten, zum stillen Gebet, zur Teilnahme an Gottesdiensten und dem Empfang der Sakramente:

  • Die Kapelle ist rund um die Uhr für Stille, Gebet und Besinnung geöffnet.Wir laden Sie ein, hier innezuhalten. Vielleicht möchten Sie ein Kerzchen für sich oder einen lieben Angehörigen anzünden, eine Fürbitte in das Buch schreiben...
  • Die Krankenkommunion können Sie empfangen: Sonntags nach dem Gottesdienst und bei Bedarf. 
  • Die Krankensalbung (früher als "letzte Ölung" bezeichnet) ist ein Sakrament der Aufrichtung, Stärkung und Heilung. Sie kann in jeder Krisen- oder Krankheitssituation gespendet werden.Wir rufen auch gerne einen Priester, wenn Sie das Sakrament der Versöhnung (Beichte) wünschen. 
  • Auf Wunsch feiert Pfarrer Dr. Glabach mit Ihnen das evangelische Abendmahl.
  • Wünschen Sie einen Geistlichen einer anderen Religion, vermitteln wir gerne den Kontakt.

Eine Grabstätte der Allerkleinsten

Nicht immer gehen Schwangerschaften so zu Ende, wie es sich die Eltern erwünscht und erhofft hatten.

In Deutschland werden jährlich ca. 6000 Kinder tot geboren bzw.sterben in der ersten Lebenswoche. Die Zahl der Fehlgeburten ist noch um ein vielfaches höher. Nach Schätzungen von Ärzten endet jede dritte Schwangerschaft vorzeitig durch eine Fehlgeburt. Betroffene brauchen gerade in dieser Situation besondere Unterstützung.

Wenn Eltern ihr Kind durch eine Fehl- oder Totgeburt verlieren, ist dies eine besondere Krisensituation. Für uns als katholisches Krankenhaus gilt insbesondere, dass wir dort, wo Menschen in Not sind, die Kraft der Gemeinschaft Kirche spürbar und erfahrbar machen. Dazu gehört ein ganzheitliches Begleitungsangebot für die Betroffenen.

Gerade bei Fehlgeburten in den ersten Schwangerschaftswochen folgt bei den Betroffenen die Trauer oft erst Tage oder Wochen später. Dann ist es gut, neben Menschen, die einen begleiten auch einen konkreten Ort des Abschieds und der Trauer zu haben. Ein solcher Ort soll das Grabfeld für die Allerkleinsten des Klinikums am Städtischen Friedhof Bad Neuenahr sein.


Bestattungsmöglichkeiten für Tot- und Fehlgeburten

In Rheinland-Pfalz besteht eine Bestattungspflicht für totgeborene Kinder mit einem Geburtsgewicht über 500 Gramm. Kinder unterhalb dieses Gewichts können bestattet werden, müssen es aber nicht. Immer mehr Kliniken errichten eigene Grabfelder, um auch für frühe Fehlgeburten, die bisher aufgrund der gesetzlichen Lage meist nicht bestattet wurden, eine würdige Form des Abschieds, der Bestattung und Ruhestätte zu ermöglichen.

Im Rahmen unseres ganzheitlichen Betreuungsansatzes stellt ein derartiges Angebot einen wichtigen Bestandteil dar. Daher hat sich das geburtshilfliche Team um Chefarzt Dr. Josef Spanier für die Errichtung einer „Grabstätte für die Allerkleinsten“ durch das Krankenhaus Maria Hilf engagiert.

In Zusammenarbeit mit dem Bad Neuenahrer Steinmetz Rudolf Kniel und der Gärtnerei Wershofen ist so ein ganz besonderer Ort am Städtischen Friedhof Bad Neuenahr entstanden.

Es ist uns ein Anliegen, dass den betroffenen Eltern keine direkten Kosten aus diesem Angebot entstehen, weder für die Bestattung noch für die laufende Grabpflege.


Dafür und für die Errichtung der Grabstätte sind wir auf Spenden angewiesen. Wir bitten auf diesem Wege auch Sie um Ihre Unterstützung für dieses Projekt.

Spendenmöglichkeit

Wenn Sie unser Projekt unterstützen möchten, nehmen wir Ihren Beitrag gerne entgegen:

Empfänger: Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler
Bank: Kreissparkasse Bad Neuenahr-Ahrweiler
Verwendung: Grabstätte der Allerkleinsten

IBAN DE52 5775 1310 0000 3002 02
BIC MALADE51AHR

Für Spenden ab einem Betrag von € 50,- stellen wir Ihnen gerne eine Spendenquittung aus. Geben Sie bei Ihrer Überweisung bitte zusätzlich Ihre Adresse an.

Vernetzung

Zu unserem Verständnis von Seelsorge als “Sorge um den ganzen Menschen” gehört auch, dass wir uns über das Klinikum hinaus interdisziplinär vernetzen:

  • Einrichtungen des Trägers
  • Dekanat Ahr-Eifel des Bistums Trier
  • AG Rhein-Eifel-Westerwald der Krankenhausseelsorgerinnen
  • Krankenhaus-Besuchsdienst der Pfarreien
  • Evangelische Gemeinden
  • Caritas e.V.
  • Grüne Damen
  • Hospizverein Rhein-Ahr e. V.
  • Verwaiste Eltern Rhein-Ahr-Eifel e.V.
  • Kliniken in Bad Neuenahr
  • Ethik-Komitee
  • Netzwerk Ethik der Marienhaus-GmbH
  • Ethik-Institut der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar
  • Kontakte zu Vertretern anderer Religionen und Konfessionen

Team

Albert Krämer

Teamleiter Seelsorge, Diplomtheologe

Telefon:02641 83-85705
E-Mail:albert.​kraemer@​marienhaus.​de

Anagolu Kingsley

Katholischer Pfarrer

Telefon:02691 303-84601

Dr. Wilfried Glabach

Evangelischer Pfarrer

Telefon:02641 83-85719

Thomas Sander

Pastoralreferent

Telefon:02641 83-85712

Sr. Ans Mathew

Telefon:02641 83-86408

Dr. theol. Jutta Mader

Telefon:02641 83-85713

Sr. M. Marelinde

Telefon:02641 83-85711

Sr. Engeltraud Bergmann

Telefon:02641 83-85717

Mitarbeiterseelsorge

Mitarbeiterseelsorge verstehen wir interdisziplinär als Brückenbauerfunktion zwischen den MitarbeiterInnen untereinander und zwischen MitarbeiterInnen und Hausleitung. 

  • Teamentlastende Gespräche für ÄrztInnen und Pflegekräfte auf den Stationen oder im Seelsorgezimmer
  • Krisen- und Trauerbegleitung der MitarbeiterInnen
  • Teilnahme eines Seelsorgers / einer Seelsorgerin an der Beerdigung von MitarbeiterInnen
  • Gespräche über Religionen, Konfessionen und persönliche Erfahrungen für neue, konfessionslose MitarbeiterInnen (verpflichtend)
  • Mitarbeit im Ethikkomitee und bei Ethischen Fallbesprechungen
  • Erstgespräch nach 6-wöchiger Krankheitsphase (Teilnahme am betrieblichen Wiedereingliederungsmanagement)
  • Teilnahme an interdisziplinären Gesprächen
  • Mitgestaltung der Einführungstage für neue MitarbeiterInnen
  • Einführungsgottesdienste für neue MitarbeiterInnen und ChefärztInnen
  • Fortbildungen (z.B. Ethische Themen, Gesprächsführung, Patientenverfügung,…)
  • Glaubensgespräche
  • Exerzitien im Alltag
  • Fasten- und Adventsimpulse für MitarbeiterInnen (täglich per mail)
  • Meditation, Exerzitien, Wüstentage
  • Organisation und Durchführung einer jährlichen Wallfahrt (Lourdes, Israel,…), Heilig-Rock-Wallfahrt
  • Teilnahme am Hauschor zur Mitgestaltung von Gottesdiensten
  • Geistliche Begleitung der MitarbeiterInnen
  • Begleitung der Ehrenamtlichen, der Grünen Damen und des Krankenhausbesuchsdienstes der Pfarreien
  • Liturgische Feiern mit Sakramentenspendung (Andachten, Gottesdienste, Eucharistiefeiern, Abendmahl, Beichte, Jahresfeiern, Ökumenische Feiern, Rorate-Gottesdienste, Jubiläumsfeiern, Gedächtnisfeiern, Einsegnungsfeiern, Beerdigungsfeiern…)

Kontakt

Albert Krämer

Teamleiter Seelsorge, Diplomtheologe

Telefon:02641 83-85705
E-Mail:albert.​kraemer@​marienhaus.​de
Telefon:02641 83-85705
E-Mail:albert.​kraemer@​marienhaus.​de

Brohltal-Klinik St. Josef Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation

Kirchstraße 16
56659 Burgbrohl
Telefon:02636 53-0
Telefax:02636 53-3799
Internet: http://www.marienhaus-klinikum-ahr.dehttp://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

Krankenhaus Maria Hilf

Dahlienweg 3
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Telefon:02641 83-0
Telefax:02641 83-1771
Internet: http://www.marienhaus-klinikum-ahr.dehttp://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

St. Josef-Krankenhaus

Mühlenstraße 31-35
53518 Adenau
Telefon:02691 303-0
Telefax:02691 303-4799
Internet: http://www.marienhaus-klinikum-ahr.dehttp://www.marienhaus-klinikum-ahr.de