Hochwasser-Katastrophe

Übersicht zu den Hilfen für vom Hochwasser betroffene Mitarbeitende

Stand: 25.08.2021

Zahlreiche Mitarbeitende haben angegeben, dass sie vom Hochwasser betroffen sind, einigen wurde das Haus oder die Wohnung komplett zerstört, bei anderen ist das Erdgeschoss durch das Hochwasser unbewohnbar oder alle Gegenstände im Keller sind unbrauchbar, manche haben kein Auto mehr. Es fehlt zuweilen am Nötigsten für den Alltag oder auch für die wichtigen Aufräumarbeiten. Für Betroffene gibt es eine Vielzahl an Hilfsangeboten, die wir Ihnen gerne hier einmal übersichtlich zusammenstellen möchten:

  • Finanzielle Soforthilfe
  • Unterkünfte
  • Kostenlose Mietwagen
  • Freistellung
  • Psychosozialen Telefon-Beratung
  • Miki (Kinderbetreuung)
  • Mitwirkung bei der Kommunikation

Finanzielle Soforthilfe

Soforthilfe RLP 2021 (Alle betroffenen Landkreise in Rheinland-Pfalz)

Förderberechtigt sind

  • Privatpersonen in den Landkreisen Ahrweiler, Bitburg-Prüm, Mayen-Koblenz, Trier-Saarburg, Vulkaneifel, Bernkastel-Wittlich und der Stadt Trier
  • Regelungen
  • Soforthilfe von 1.500 Euro je Haushalt + 500 Euro für jede weitere Person im Haushalt, max. 3.500 €. Voraussetzung ist eine Schadenshöhe von mind. 5.000 €, die nicht durch sofort erzielbare Versicherungsleistungen abgedeckt ist
  • Auszahlung über Kreisverwaltung, Antragstellung über statistisches Landes-amt RLP

Online-Antrag: https://fms.service24.rlp.de/fms/findform?shortname=stala_notfallhilfe&formtecid=6&areashortname=STALA 
Ausdruckbarer Antrag: https://www.statistik.rlp.de/fileadmin/dokumente/sonstiges/Soforthilfe/Antrag-SoforthilfeRLP2021_web.pdf 

Weitere Infos:

•    https://www.rlp.de/de/buergerportale/informationen-zur-hochwasserkatastrophe-in-rheinland-pfalz/   
•    https://bks-portal.rlp.de/sites/default/files/og-group/35499/dokumente/21%200720%20RLP_Richtl.%20Soforthilfe_Priv_0.pdf 

Ansprechpartner bei Fragen zur Antragsstellung im statistischen Landesamt RLP: 
02603-711234
02603-714321
Erreichbar von 8 bis 20 Uhr auch am Wochenende


Soforthilfe NRW 2021 (Alle betroffenen Landkreise in Nordrhein-Westfalen)

Förderberechtigt sind

  • Privatpersonen, die ihren Hauptwohnsitz in einem durch das Unwetter Bernd betroffenen Bereich in NRW haben
  • Regelungen
  • Soforthilfe von 1.500 Euro je Haushalt + 500 Euro für jede weitere Person im Haushalt, max. 3.500 €. Voraussetzung ist eine Schadenshöhe von mind. 5.000 €, die nicht durch sofort erzielbare Versicherungsleistungen abgedeckt ist.

Antrag: https://www.statistik.rlp.de/fileadmin/dokumente/sonstiges/Soforthilfe/Antrag-SoforthilfeRLP2021_web.pdf 

Weitere Infos: 
•    https://www.land.nrw/soforthilfe#faq1 
•    Im Gegensatz zu RLP gibt es hier kein direktes Online-Verfahren. Der Antrag muss ausgefühlt der jeweiligen Kreisverwaltung zugestellt werden

Bürgertelefon Fluthilfe NRW: 0211-46844994
Montag–Freitag, 8–18 Uhr
Samstag und Sonntag 10–16 Uhr


KREIS AHRWEILER „Soforthilfe Kreis Ahrweiler (Spenden auf dem Spendenkonto des Kreises)“
Förderberechtigt sind

  • Betroffene der Flutkatastrophe im Kreis Ahrweiler

Verwendung für

  • das Nötigste, keine Aufbauhilfe oder zur Schadensabdeckung

Antrag: https://kreis-ahrweiler.de/wp-content/uploads/2021/07/Antrag-Soforthilfe.pdf   

Weitere Infos und Ansprechpartner:


Marienhaus „Mitarbeitende spenden für Mitarbeitende“
Betroffene können sich hierfür an ihre direkten Vorgesetzenden wenden.
Kontakt für weitere Infos:
Hans-Anton Görgen
Entscheiderausschuss eGMAV
MAV-Vorsitzender Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler
Telefon 02641 83-6013
E-Mail: hans.goergen(at)marienhaus.de 


„Fluthilfe-Portal Rheinland-Pfalz für Hilfsangebote und Hilfesuchende“
Förderberechtigt sind

  • Privatpersonen

Verwendung für

  • konkrete Hilfsangebote nach Dienst- oder Sachleistungen (z.B. Aufräumarbeiten, Kleidung oder Haushaltsgeräte)

Weitere Infos und Anmeldung:

 

Weitere Infos für Betroffene

„Kurz und knapp“: Wichtige, tagesaktuelle Infos der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler:
https://www.bad-neuenahr-ahrweiler.de/pressearchiv/  

FAQ der Bundesregierung zur Hochwasserhilfen:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/hochwasserhilfen-der-bundesregierung-1944556 

Übersicht über weitere relevante Themen:
https://www1.wdr.de/nachrichten/hochwasser-nrw-soforthilfe-beantragen-100.html 

Auch das Finanzamt bietet für Betroffene viele verschiedene Hilfen an wie z.B. Stundungen auf die Einkommenssteuer. Für Rückfragen steht das jeweilige örtlich zuständige Finanzamt zur Verfügung.
https://fm.rlp.de/de/presse/detail/news/News/detail/steuerliche-hilfsmassnahmen-fuer-betroffene-der-unwetter-katastrophe/ 

Über die Auszahlung und Verteilung von privaten Spendengeldern liegen Stand heute (03.08.2021) keine konkreten Informationen vor. Wie Spenden verteilt und ob es Geldleistungen von Hilfsorganisationen für Betroffene gibt, entscheiden diese in der Regel vor Ort und individuell.

 

Unterkünfte

  • Es werden immer noch Unterkünfte für Mitarbeitende gesucht, die durch das Hochwasser obdachlos geworden sind. Wer Wohnraum anbieten kann oder von weiteren Möglichkeiten weiß oder selbst auf der Suche ist, meldet dies bitte bei
  • Seniorenzentrum St. Anna: Andrea Tokarski
    andrea.tokarski@marienhaus.de, Telefon 0171 8630607
  • Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler: Hans Anton Görgen
    hans.goergen@marienhaus.de, Telefon 02641 83-86013
  • Hospiz im Ahrtal: Yasmin Brost
    yasmin.brost@hospizimahrtal.de

 

Kostenlose Mietwagen

  • Die Firma Volvo hat auf Nachfrage der Marienhaus-Gruppe 9 PKW als kostenlose Mietwagen zeitweise zur Verfügung gestellt. Diese können auch Mitarbeitende nutzen, die sonst nicht zur Arbeit kommen können.
  • Wer Bedarf hat, meldet sich telefonisch oder per Mail bei Hans Anton Görgen (hans.goergen@marienhaus,de, 02641 83-6013)

 

Freistellung

Vom Hochwasser betroffene Mitarbeitende werden bei Bedarf bis 13. August 2021 von ihrem Dienst unter Fortzahlung der Bezüge freigestellt. Dafür sollten sich Mitarbeitende bei ihren Vorgesetzen melden, um ihre Situation kurz zu schildern. Für die Zeit nach dem 13. August 2021 wird über das weitere Vorgehen rechtzeitig informiert. Die aktuelle Regelung gilt für Mitarbeitende,

  • deren Wohnung oder Haus zerstört oder in wesentlichen Bereichen dauerhaft oder zeitweise unbewohnbar ist,
  • die den Weg zur Arbeit nicht bewältigen können, weil sie kein Auto mehr zur Verfügung haben, der öffentliche Nahverkehr zu stark eingeschränkt ist oder die Zufahrten gesperrt sind,
  • denen die Kinderbetreuung weggebrochen ist und die keinen Ersatz finden,
  • die nächste Angehörige, z. B. Eltern, unterstützen müssen, die unter Hochwasser-Folgen leiden.

Psychosozialen Telefon-Beratung

Mitarbeitende, die in dieser belastenden Phase über die zum Teil traumatischen Erlebnisse unbürokratisch mit jemanden reden möchten, können sich wenden an:

  • Institut für Seelsorge, Coaching und Beratung (Marienhaus):  0261 6408-400 oder 0151 1118 9190 (bitte vorab einen Termin über das Sekretariat vereinbaren, es montags und mittwochs ganztätig erreichbar sowie freitagnachmittags)
  • Annette Münster Weber, Oberin St. Josef-Krankenhaus Hermeskeil (Marienhaus): 0151/53830901 (Dienstag und Donnerstag von 8 bis 12 Uhr sowie Freitag von 12 bis 16 Uhr)
  • Albert Krämer, Krankenhaus-Seelsorger Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler:  0176 24658844 (von 8 bis 17 Uhr)
  • Bernd Schömer, Pastoralreferent und Krankenhaus-Seelsorger a.A KH Seelsorger a. D.: 0160 96588151
  • Dr. Jutta Mader, Theologin (Marienhaus): 01522 6696115 (ab dem 2. August)
  • Heinz Bossert, Telefon-Berater Hospizverein Rhein Ahr: 0151 26385740 (täglich von 9 bis 17 Uhr)
  • Psychologische Flut-Hilfe-Hotline (Dr. von Ehrenwall’sche Klinik in Ahrweiler): 0800 - 729 5 729 (montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr)

Miki (Kinderbetreuung)

  • Die Räume des Miki sind derzeit nicht nutzbar, aber ein Großraum-Büro im Haus Klara wurde für die Betreuung von Kinder von Mitarbeiter:innen behelfsmäßig hergerichtet.
  • Hier findet seit dieser Woche eine Not-Betreuung statt.
  • Wer auf keine andere Möglichkeit findet, die eigenen Kinder betreuen zu lassen, meldet sich bei Martina van Bonn, sie stellt den Kontakt zu Daniela Radermacher herstellt
    martina.vanbonn@marienhaus.de, Telefon 02641 83-85407

 

Mitwirkung bei der Kommunikation

Bitte um Mitwirkung bei der Kommunikation

Spendenkonto

Rund 100 Klinik-Mitarbeitende hat das Hochwasser zum Teil stark getroffen. Bei einigen Mitarbeiter:innen wurde das Haus oder die Wohnung komplett zerstört, bei anderen ist das Erdgeschoss durch das Hochwasser unbewohnbar oder alle Gegenstände im Keller unbrauchbar. Manche von unseren Mitarbeiter:innen stehen buchstäblich vor dem Nichts. Viele Mitarbeiter:innen können die Klinik aktuell nicht erreichen, entweder weil sie kein Auto mehr haben und keine Busse fahren oder weil sie keinen Führerschein besitzen und von ihrer Notunterkunft nicht mit dem Rad zur Klinik kommen. 

Wir sind sehr dankbar, dass es einige Kolleginnen und Kollegen, die privat mit den Folgen des Hochwassers zu kämpfen haben, dennoch möglich machen, uneingeschränkt und mit großem Engagement zum Dienst zu erscheinen, um für die Menschen in der Region da zu sein. 

Für Spenden steht weiterhin bei der Sparkasse Neuwied das Konto des Sozialfonds „Familien in Not“ der Waldbreitbacher Franziskanerinnen e.V. zur Verfügung, Stichwort „Flutkatastrophe“:

  • Konto

Konto

Waldbreitbacher Franziskanerinnen e.V. „Familien in Not“
IBAN: DE27 5745 0120 0002 0015 01       BIC: MALADE51NWD
Verwendungszweck: „Flutkatastrophe“

Bis zu einem Spendenbetrag von EUR 100,- gilt der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung. Bei darüberhinausgehenden Beträgen werden Spender gebeten, für eine Spendenquittung ihre Anschrift anzugeben.

Krankenhaus Maria Hilf

Dahlienweg 3
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Telefon:02641 83-0
Telefax:02641 83-1771
Internet:http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

St. Josef-Krankenhaus

Mühlenstraße 31-35
53518 Adenau
Telefon:02691 303-0
Telefax:02691 303-4799
Internet:http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

Brohltal-Klinik St. Josef Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation

Kirchstraße 16
56659 Burgbrohl
Telefon:02636 53-0
Telefax:02636 53-3799
Internet:http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

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