Patienten mit Pankreaskarzinom werden nach den aktuellen Leitlinien von einem interdisziplinären Ärzte- und Therapeutenteam behandelt

Prof. Dr. Klaus Prenzel, der Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie führt im Krankenhaus Maria Hilf regelmäßig Operationen an der Bauchspeicheldrüse durch

29.07.2019

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Das Krankenhaus Maria Hilf ist eines von wenigen Krankenhäuser in der Region, an dem mit Prof. Dr. Klaus Prenzel, dem Chefarzt der Allgemein- und Visceralchirurgie, ein Chirurg tätig ist, der sich auf Pankreas-Chirurgie, also Operationen an der Bauchspeicheldrüse spezialisiert hat. Während seiner Zeit am Universitätsklinikum in Köln waren Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse sein Forschungsschwerpunkt und in Bad Neuenahr führt er regelmäßig komplexe Operationen an der Bauchspeicheldrüse durch, für die die Krankenkassen Mindestmengen festgelegt haben. Mit den Mindestmengen soll sichergestellt werden, dass betroffene Patienten nur von geübten Chirurgen mit viel Erfahrung operiert werden. Unter anderem auf dem Gebiet der Pankreas-Chirurgie ist Prof. Prenzel ein versierter Operateur und liegt über den Mindestmengen, er operiert also mehr Patienten an der Bauchspeicheldrüse als die Krankenkassen vorschreiben.  

„Wir behandeln unter anderem Patienten mit chronischen Entzündungen, Zysten und Tumoren an der Bauchspeicheldrüse“, so Prof. Prenzel. „Als Visceralchirurgen sind wir eingebunden in das Bauchzentrum am Krankenhaus Maria Hilf.“ Das bedeutet für die Patienten, dass sie immer von einem interdisziplinären Ärzte- und Therapeutenteam behandelt werden. Besteht bei einem Patienten der Verdacht auf eine Tumorerkrankung an der Bauchspeicheldrüse, wird er zunächst gründlich untersucht. Beteiligt sind an der Diagnostik die Ärzte der Radiologie und der Inneren Medizin, Gastroenterologie. Bei diesen Patienten ist eine zügige Diagnostik ganz besonders wichtig, so Prof. Prenzel, denn es soll schnellstmöglich geklärt werden, ob sich der Verdacht auf diese eher seltene aber häufig lebensbedrohliche Erkrankung bestätigt, um den Patienten gegebenenfalls noch durch eine Operation heilen zu können.  

Die Untersuchungsergebnisse jedes Patienten, bei dem ein Tumor diagnostiziert wurde, werden bei der wöchentlichen Tumorkonferenz besprochen. „Hier sitzen Gastroenterologen, Onkologen, Radiologen und Chirurgen an einem Tisch“, so Prof. Prenzel. Jeder Arzt hat dank seiner Spezialisierung einen etwas anderen Blickwinkel auf die Befunde. Gemeinsam erarbeiten sie eine Empfehlung für die weitere Diagnostik oder Therapie des Patienten, die speziell auf seine individuelle Situation und Erkrankung abgestimmt ist. 

Bei mehr als 20 Prozent der Patienten mit Pankreaskarzinomen entscheiden sich die Ärzte für eine Operation. Das ist zum Beispiel dann möglich, wenn der Tumor lokal begrenzt ist und bislang keine Metastasen gebildet hat. Bei vielen Patienten ist die Erkrankung jedoch schon bei der ersten Diagnose zu weit fortgeschritten, oder sie sind in einem so schlechten gesundheitlichen Zustand, „dass wir ihnen die Operation nicht zumuten können. Auch diese oftmals schwierigen Therapieentscheidungen werden immer gemeinsam in der Tumorkonferenz getroffen“, so Prof. Prenzel. Bei einigen Patienten mit fortgeschrittenen Befunden kann zunächst durch eine Chemotherapie eine Verkleinerung des Tumors erreicht werden, so dass sie im Anschluss noch von einer chirurgischen Therapie profitieren können.   

„Die gesamte Diagnostik, Therapie und nachoperativen Versorgung sowie die Nachsorge der Patienten mit Pankreaskarzinom erfolgt in unserem Haus grundsätzlich nach den aktuellen Leitlinien“, so Prof. Prenzel. Sämtliche Ärzte und Therapeuten, die in die Behandlung und Versorgung dieser Patienten eingebunden sind, arbeiten nach festgelegten wissenschaftlichen Standards. Das bietet den Patienten ein hohes Maß an Sicherheit und garantiert, dass sie die bestmögliche Therapie erhalten.

Brohltal-Klinik St. Josef Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation

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56659 Burgbrohl
Telefon:02636 53-0
Telefax:02636 53-3799
Internet: www.marienhaus-klinikum-ahr.de www.marienhaus-klinikum-ahr.de

Krankenhaus Maria Hilf

Dahlienweg 3
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Telefon:02641 83-0
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St. Josef-Krankenhaus

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53518 Adenau
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