Dr. Rudi Auen wird Anfang Oktober neuer Chefarzt der Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin im Krankenhaus Maria Hilf

Man muss mit seinen Patienten mitfühlen

Dr. Rudi Auen übernimmt Anfang Oktober als neuer Chefarzt die Leitung der Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin im Krankenhaus Maria Hilf

28.09.2020

„Man muss mit seinen Patienten mitfühlen, darf mit ihnen aber nicht mitleiden“, sagt Dr. Rudi Auen und beschreibt damit in kurzen Worten sehr anschaulich, dass fundiertes fachliches Können und Empathie einen guten Arzt auszeichnen. Hiervon wird der 50-Jährige in Zukunft seine Patientinnen und Patienten im Krankenhaus Maria Hilf überzeugen; denn Anfang Oktober übernimmt Auen dort als Chefarzt die Leitung der Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin. In der Region ist Auen bestens bekannt und vernetzt, denn seit 2011 war er Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im Verbundkrankenhaus Linz-Remagen.

 

Auch wenn er viel in der Welt herumgekommen ist, so ist Rudi Auen ein Kind der Region. In Bad Godesberg geboren, wuchs er in Wachtberg-Niederbachem auf. Nach dem Abitur ging er für einige Monate nach Südafrika, um in der Klinik, in der sein Onkel als Chefarzt tätig war, zu prüfen, ob sein Wunsch, Medizin zu studieren, mehr als eine fixe Idee war. „Die Arbeit dort hat mich fasziniert“, sagt er rückblickend, und auch seine chirurgische Ausrichtung sei dort schon grundgelegt worden.

 

Nach dem Studium in Budapest und Bonn arbeitete er in Mechernich, Linz, Koblenz und Bonn. Zu seinen Spezialitäten in der Orthopädie zählt er die Endoprothetik, hier insbesondere die minimal-invasive Hüftendoprothethik und die Endoprothetik des Sprunggelenkes, sowie die arthroskopische Chirurgie. Gleichwohl, und das betont Rudi Auen mit Nachdruck, habe er in all den Jahren immer großen Wert darauf gelegt, Orthopädie und Unfallchirurgie gleichermaßen zu betreiben. Während Orthopädie planbar und dort immer abzuwägen ist, ob und zu welchem Zeitpunkt eine OP indiziert ist, verlangt Unfallchirurgie schnelles und oftmals intuitives Handeln. Insbesondere auch in der speziellen Unfallchirurgie, wo es um die Behandlung von Schwerverletzten geht. – Und diese spezielle Unfallchirurgie sieht Rudi Auen als „Rückgrat unserer Abteilung“.

 

Warum nun der Wechsel nach Bad Neuenahr? Hier habe er schlicht bessere Möglichkeiten, die Arbeit, „die mir so sehr ans Herz gewachsen ist, fortzusetzen“, sagt er. Das Krankenhaus Maria Hilf verfügt halt mit einer breit aufgestellten Chirurgie inklusive Gefäßchirurgie und ambulanter OP-Einheit, mit Herzkatheterlabor und Radiologie, mit Trauma- und geriatrischem Zentrum, mit der zentralen Notaufnahme und als Notarztstandort (um nur die wichtigsten zu nennen) über eine Infrastruktur, die einem Orthopäden und Unfallchirurgen wie Rudi Auen eine umfassende und sichere Versorgung der Patienten spürbar erleichtert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Krankenhaus Maria Hilf

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