Behandlungskonzept für ältere Patienten mit Post-COVID-Syndrom

Das Krankenhaus Maria Hilf bietet älteren Patient:innen, die am post-COVID-Syndrom leiden, in der Abteilung für Akutgeriatrie und Frührehabilitation eine ganzheitliche Therapie an

12.05.2021

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zahlreiche ältere Patientinnen und Patienten, die an COVID-19 erkrankt waren und genesen sind, leiden nach wie vor unter teils heftigen Beschwerden. „Sie sind zwar frei von Corona-Viren, aber lange noch nicht gesund“, so Dr. Thomas Lepping, der Chefarzt der Akutgeriatrie und Frührehabilitation. Sie haben das sogenannte post-COVID-Syndrom, auch Long-COVID genannt, das sie stark einschränkt und eine Vielzahl unterschiedlicher Symptome verursachen kann. Dazu gehören zum Beispiel andauernde Erschöpfung, Atembeschwerden, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen, Nervenstörungen, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme sowie Depressionen und Angststörungen. Gerade bei älteren Menschen, die häufig an zusätzlichen altersbedingten Erkrankungen leiden, führt das post-COVID-Syndrom dazu, dass sie nicht mehr in der Lage sind, ihren Alltag zu bewältigen oder in ihr gewohntes Umfeld zurückzukehren. Im Gegensatz zu jungen Patient:innen erhielten sie häufig keine Rehabilitation, um die Spätfolgen auszukurieren.

 

Für diese Patient:innen hat das Krankenhaus Maria Hilf ein umfassendes Behandlungskonzept entwickelt. „In der Abteilung für Akutgeriatrie und Frührehabilitation sind sie mit ihren Symptomen bestens aufgehoben, denn wir sind darauf spezialisiert, mehrfach erkrankte Patientinnen und Patienten zu behandeln“, sagt Dr. Lepping. Sie seien besonders verletzlich und benötigen eine ganzheitliche Therapie. Deshalb arbeiten in der Abteilung Fachärzt:innen verschiedener Disziplinen, speziell ausgebildete Pflegekräfte, Physiotherapeut:innen, Ergotherapeut:innen, Logopäd:innen, Neuropsycholog:innen, Sozialarbeiter:innen und Seelsorger:innen eng zusammen. Als therapeutisches Team sind sie für die Patient:innen da und können dazu beitragen, die Symptome nach einer überstandenen COVID-19-Infektion zu lindern. „Wir wollen erreichen, dass unsere Patientinnen und Patienten ihr Leben wieder möglichst selbstständig meistern können“, sagt Dr. Lepping. Dabei geht es beispielsweise um die Steigerung ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit und die Kräftigung ihrer Muskulatur. Aber auch um eine psychische Stabilisierung und Hilfe bei der Bewältigung ihrer Erkrankung und der Spätfolgen.

 

Weitere Informationen sind erhältlich unter der Telefonnummer: 02641 835471 oder unter geriatrie.bna@marienhaus.de

 

Krankenhaus Maria Hilf

Dahlienweg 3
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Telefon:02641 83-0
Telefax:02641 83-1771
Internet:http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

St. Josef-Krankenhaus

Mühlenstraße 31-35
53518 Adenau
Telefon:02691 303-0
Telefax:02691 303-4799
Internet:http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

Brohltal-Klinik St. Josef Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation

Kirchstraße 16
56659 Burgbrohl
Telefon:02636 53-0
Telefax:02636 53-3799
Internet:http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

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