Bereits 70.000 Euro für Mitarbeitende in Not – Marienhaus-Gruppe und Stiftung verdoppeln den Betrag

Der Aufruf zur Unterstützung der Mitarbeitenden und ihrer Familien aus der Region Ahr erhielt enormen Zuspruch – die Mittel werden unbürokratisch bereitgestellt. Das Marienhaus Klinikum in Bad Neuenahr-Ahrweiler soll in zwei bis vier Wochen wieder regulär stationäre Patienten versorgen können. Das Klinikum steht weiterhin als wichtiger Anlaufpunkt für die Notfallversorgung und für die Versorgung der Bevölkerung zur Verfügung.

22.07.2021

Bereits einen Tag nach der verheerenden Katastrophe im Ahrtal hatten die Ordensleitung der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, die Stiftung und Geschäfts-führung der Marienhaus-Gruppe und die Mitarbeitervertretung eGMAV angekündigt, Mitarbeitenden und ihren Familien in Not über den Sozialfond der Waldbreitbacher Franziskanerinnen e.V. zu helfen, und zu Spenden aufgerufen.

Trotz eigener zum Teil massiver Schäden standen die Kolleginnen und Kollegen in den Marienhaus-Einrichtungen den Menschen in Not zur Seite und haben ihr persönliches Schicksal hintenangestellt.

Bereits nach sechs Tagen konnte die erfreuliche Summe von 70.000 Euro verzeichnet werden. Die Stiftung und die Geschäftsführung der Marienhaus-Gruppe haben entschieden, diese Summe auf 140.000 Euro zu verdoppeln. Sie steht vorrangig als Soforthilfe zur Verfügung und mit der Auszahlung wird unmittelbar begonnen, da viele Menschen kurzfristige Hilfe benötigen.

 

Klinikum auf dem Weg zum Vollbetrieb

Die Marienhaus-Gruppe arbeitet mit der Kommune sowie den Hilfsorganisationen derzeit mit Hochdruck an einer Stabilisierung von Frischwasserversorgung und Abwasserentsorgung des Klinikums in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ziel ist es, das Klinikum in den nächsten zwei bis vier Wochen wieder vollständig in Betrieb zu nehmen und so der Region eine sichere stationäre medizinische Versorgung zu ermöglichen.

Nach wie vor werden im Krankenhaus alle Notfälle behandelt und können auch radiologisch bewertet werden. Zudem bieten das Haus niedergelassenen Ärzten aus Bad Neuenahr-Ahrweiler die Möglichkeit, ihren Praxisbetrieb provisorisch in den Klinik-Räumen aufzunehmen. Des Weiteren wurden und werden auf dem Klinikgelände Menschen betreut, die durch die Flutkatastrophe obdachlos geworden sind.

 

Spenden weiterhin möglich

Für Spenden steht weiterhin bei der Sparkasse Neuwied das Konto des Sozial-fonds „Familien in Not“ der Waldbreitbacher Franziskanerinnen e.V. zur Verfügung, Stichwort „Flutkatastrophe“:

IBAN: DE27 5745 0120 0002 0015 01        BIC: MALADE51NWD

 

Bis zu einem Spendenbetrag von EUR 100,- gilt der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung. Bei darüberhinausgehenden Beträgen werden Spender gebeten, für eine Spendenquittung ihre Anschrift anzugeben.

 

Krankenhaus Maria Hilf

Dahlienweg 3
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Telefon:02641 83-0
Telefax:02641 83-1771
Internet:http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

St. Josef-Krankenhaus

Mühlenstraße 31-35
53518 Adenau
Telefon:02691 303-0
Telefax:02691 303-4799
Internet:http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

Brohltal-Klinik St. Josef Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation

Kirchstraße 16
56659 Burgbrohl
Telefon:02636 53-0
Telefax:02636 53-3799
Internet:http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

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