Chefarzt | Leitung ATZ | Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin ǀ Facharzt für Allgemeinmedizin, Schwerpunkt Geriatrie ǀ Notfallmedizin, Palliativmedizin, Geriatrie, Klinische Akut- und Notfallmedizin
Sektionsleiter Unfallchirurgie | Traumazentrum, D-Arzt der Berufsgenossenschaften, Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie, spezielle Unfallchirurgie, Schwerpunkt Notfallmedizin und Sportmedizin, Weiterbildungsbefugnis: Spezielle Unfallchirurgie
E-Mail: geriatrie.bna@marienhaus.de
Chefarzt Dr. Thomas Lepping
Telefon: 02641 83-5471
Telefax: 02641 83-1470
Leitender Arzt Dr. Reinhard Schneider
Telefon: 02641 83-5670
Telefax: 02641 83-895670

Oberarzt / Facharzt für Allgemeinmedizin, Geriatrie, Notfallmedizin
Senioren stürzen nicht nur häufiger als jüngere Menschen, sie haben auch ein höheres Risiko, sich dabei ernsthaft zu verletzten. Nicht selten mit bleibenden Einschränkungen der Selbstständigkeit.
Um den besonderen Bedürfnissen älterer Unfallpatientinnen und -patienten gerecht zu werden, betreibt das Krankenhaus Maria Hilf ein Alterstraumatologisches Zentrum (ATZ). Hier arbeiten Experten aus Unfallchirurgie, Orthopädie und Geriatrie eng zusammen. Zusätzlich kümmern sich Physio- und Ergotherapeuten darum, alltagsrelevante Fähigkeiten zu erhalten oder wiederzuerlangen. Bei Bedarf werden Sprach- und Schlucktherapeuten, Neuropsychologen, Ernährungsberater oder die Seelsorge hinzugezogen.
Gemeinsames Ziel des interdisziplinären Teams: Nicht nur die akute Verletzung zu behandeln, sondern auch ein Augenmerk darauf zu haben, dass Senioren mit einer vermeintlich einfachen Fraktur nicht zu einem dauerhaften Pflegefall werden.


Das Team des ATZ hat sich auf die ganzheitliche Behandlung von geriatrischen Unfalpatientinnen und -patienten spezialisiert. Dazu zählen inspesondere Knochenbrüche und Gelenkverletzungen an:

Neben der Behandlung der akuten Verletzung setzt das Team alles daran, die Ursache des Unfalls abzuklären. Zum Beispiel durch:

Getragen wird das Alterstraumatologische Zentrum durch zwei medizinische Fachgebiete:
Das Krankenhaus Maria Hilf bietet im Bereich der akuten Schmerztherapie verschiedenste Methoden und Verfahren damit Sie als Patient so wenig Schmerzen wie möglich erleiden müssen. Bereits vor einem geplanten Eingriff werden Sie beraten, wie dies am wirkungsvollsten und zugleich schonendsten geschehen kann.
Um eine rasche Genesung zu fördern und schnell die gewünschte Beweglichkeit wieder zu erlangen lassen wir sie nicht alleine, es steht Ihnen ein 24 Stunden-Akutschmerzdienstbereit.
Zusammen können wir Ihnen den Aufenthalt im Krankenhaus Maria Hilf so schmerzfrei wie möglich gestalten.

Statistiken zufolge stürzt jeder dritte über 65-Jährige mindestens einmal im Jahr, bei den über 80-Jährigen ist es bereits jeder zweite. Die meisten dieser Stürze verlaufen auch im Seniorenalter glimpflich. Allerdings müssen nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie jährlich mehr als 400.000 ältere Menschen nach einem Sturz im Krankenhaus behandelt werden.
Wenn sich ein junger Mensch einen Knochen bricht, dann heilt die Fraktur in der Regel komplett wieder aus. Bei älteren Menschen kann ein vermeintlich einfacher Bruch jedoch gravierendere Folgen haben. Nicht selten mit bleibenden Einschränkungen der Selbstständigkeit.
Damit Betroffene wieder auf die Beine kommen, ist weit mehr gefragt, als eine gute Operation. Die frühstmögliche Mobilisation ist dabei genauso wichtig, wie ein schnelles Erkennen und Behandeln von alterstypischen Problemen, die einem Behandlungserfolg im Wege stehen könnten.
Darüber hinaus gilt es, die Ursache eines Sturzes abzuklären. Diese können vielfältig sein. Häufig spielt schwindende Muskelkraft eine Rolle. Längere Krankheitsphasen oder Operationen sind hier besonders kritisch. Aber auch Reaktionsvermögen und Gleichgewichtssinn bauen mit zunehmendem Alter ab. Mitunter liegt die Ursache aber auch in gesundheitlichen Problemen: Demenz, Arthrose, Parkinson oder Sehbeeinträchtigungen wie der Graue Star bringen allesamt ein erhöhtes Sturzrisiko mit sich. Bluthochdruck kann zu Schwindel führen, Diabetes zu Empfindungsstörungen in den Füßen. Eine umfassende Diagnostik hilft, ernsthafte Erkrankungen auszuschließen oder frühzeitig zu diagnostizieren.