Erkrankungen und Verletzungen der Wirbelsäule können Beweglichkeit, Belastbarkeit und Lebensqualität erheblich einschränken. Für Betroffene ist deshalb eine sorgfältige Abklärung besonders wichtig. „Nicht immer ist eine Operation notwendig. Zugleich können in bestimmten Fällen operative Verfahren entscheidend dazu beitragen, Beschwerden zu lindern und Stabilität wiederherzustellen“, sagt Rami Mansour. Anfang September hat er die Leitung der Wirbelsäulenchirurgie und -therapie am Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler übernommen. Als erfahrener Kollege kennt er den Fachbereich bereits aus seiner bisherigen Tätigkeit als Oberarzt und hat dessen Entwicklung aktiv mitgestaltet.
„Entscheidend ist, die Ursache der Beschwerden genau zu verstehen und gemeinsam mit den Betroffenen zu besprechen, welche Behandlung im Einzelfall sinnvoll ist“, betont Mansour. „Wenn ein Eingriff notwendig ist, sollen Patientinnen und Patienten transparent nachvollziehen können, warum er empfohlen wird und welche Möglichkeiten es gibt.“
Die Sektion Wirbelsäule behandelt unter anderem Bandscheibenvorfälle, Verengungen des Wirbelkanals, Brüche an der Wirbelsäule, Veränderungen durch Tumorerkrankungen sowie Fehlstellungen. Je nach Befund kommen nicht-operative Behandlungen, schonendere Eingriffe oder Operationen in Frage. Auch Behandlungen nach bereits erfolgten Operationen gehören zum Angebot.
Mansour wurde in einem renommierten wirbelsäulenchirurgischen Umfeld ausgebildet und verfügt über mehr als zwölf Jahre Erfahrung in der Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen. Als verantwortlicher Operateur hat er mehr als 1.000 Eingriffe in diesem Bereich durchgeführt. Zu seinem Tätigkeitsfeld gehören Behandlungen an der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule ebenso wie komplexere Fälle, etwa bei Fehlstellungen oder nach früheren Operationen.
Ein wichtiger Bestandteil der Versorgung ist die enge Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen. „Gerade bei Erkrankungen der Wirbelsäule ist eine gute Abstimmung zwischen den beteiligten Disziplinen entscheidend, um eine passende und tragfähige Behandlungsempfehlung zu geben“, so Mansour.
„Mit Rami Mansour übernimmt ein spezialisierter und erfahrener Kollege die Leitung der Sektion“, sagt Prof. Dr. Jan Schmolders, Chefarzt für Orthopädie, Unfallchirurgie, Sportmedizin, Wirbelsäulenchirurgie und Tumororthopädie. „Damit bleibt die Versorgung im Bereich Wirbelsäule am Standort verlässlich gesichert und wird fachlich weiterentwickelt.“
Der bisherige Leiter des Fachbereichs, Dr. Jacques D. Müller-Broich, verlässt das Klinikum im beiderseitigen Einvernehmen. Das Team dankt ihm für seinen Beitrag zum Ausbau der Wirbelsäulenchirurgie am Standort und wünscht ihm für seinen weiteren beruflichen Weg alles Gute.
Für Patientinnen und Patienten bleibt die Kontaktaufnahme unverändert: Termine in der Wirbelsäulen-Sprechstunde des Marienhaus MVZ für Orthopädie und Unfallchirurgie können weiterhin über das Sekretariat der Sektion Wirbelsäulenchirurgie unter 02641 83-85698 oder per E-Mail an orthopaedie.bna@marienhaus.de vereinbart werden.

