Er will ein „Chefarzt zum Anfassen“ sein

Dr. Marcus Remo Raum ist seit Anfang April neuer Chefarzt der Chirurgie im St. Josef-Krankenhaus in Adenau

Dr. Marcus Remo Raum ist seit Anfang April neuer Chefarzt der Chirurgie im St. Josef-Krankenhaus in Adenau.

07.05.2018

Adenau. Er ist zwar erst wenige Tage in Adenau, aber dass ihn Mitarbeiter wie Patienten mit offenen Armen empfangen haben, darüber hat er sich sehr gefreut. Schließlich will er ein „Chefarzt zum Anfassen“ sein. Und dieses herzliche Willkommen hat ihn darin bestärkt, dass seine Entscheidung für das St. Josef-Krankenhaus richtig war. Seit Anfang April ist Dr. Marcus Remo Raum neuer Chefarzt der Chirurgie im Adenauer Krankenhaus. Und auch wenn er „von Herzen Kölner“ und tief im Karneval verwurzelt ist, wie er sich selber beschreibt, so will der 50-Jährige mit seiner Frau doch in Adenau seinen Wohnsitz nehmen, schließlich kann er es sich gut vorstellen, im St. Josef-Krankenhaus beruflich alt zu werden. – Markus Remo Raum, seinen zweiten Vornamen verdankt er seinem Patenonkel aus der Schweiz, ist Nachfolger von Wolfgang Petersen, der das St. Josef-Krankenhaus Ende Januar verlassen hat.

In Köln geboren und aufgewachsen, studierte Marcus Raum in seiner Heimatstadt Medizin. Seinen Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie erwarb er im Krankenhaus in Köln-Merheim und wechselte anschließend in die Niederlande. In Groningen arbeitete er als Oberarzt und Leitender Oberarzt in der Chirurgie. Er wäre womöglich länger als sieben Jahre dort geblieben, aber aus familiären Gründen kehrte er im Sommer 2011 in seine Heimat zurück und wurde Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Helios-Klinikum in Siegburg. – Die Klinik verließ er Mitte 2017 aus freien Stücken und hatte sich eigentlich vorgenommen, keine Chefarztstelle mehr zu übernehmen. Aber dann stieß er auf die Ausschreibung für Adenau.

Das St. Josef-Krankenhaus suchte, und das fand Marcus Raum „sehr charmant“, einen Allgemeinchirurgen, also jemanden, der wie er als Generalist die Bauch-, die Gefäß- und die Unfallchirurgie beherrscht. Für Adenau sprach weiterhin seine Lage – „ich liebe die Natur“, sagt der passionierte Reiter. Und schließlich: „Das St. Josef-Krankenhaus ist ein kirchliches Haus, das kommt meiner Vorstellung, wie ich mit Patienten und Mitarbeitern umgehen möchte, sehr entgegen“.

Natürlich weiß er auch um die Probleme, mit denen insbesondere kleine Krankenhäuser im ländlichen Raum zu kämpfen haben. Aber das eröffne ihm auch gleichzeitig viele Gestaltungsmöglichkeiten, sagt Marcus Raum. So will er in Adenau neben der Unfallchirurgie mit Schwerverletztenversorgung und der Endoprothetik die Schulterchirurgie etablieren und die Bauchchirurgie ausbauen. Das gilt auch für die Sporttraumatologie. Die Menschen aus Adenau und der Umgebung, so sein Credo, „sollen wissen, dass sie in ihrem Krankenhaus gut behandelt werden“.

 

 

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