Krebs-Früherkennung ist überlebenswichtig – auch in Coronazeiten

Das Brustzentrum am Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler ruft dazu auf, Vorsorgeuntersuchungen trotz der Corona-Pandemie wahrzunehmen     im Brustkrebsmonat Oktober

28.10.2020

Brustkrebs gehört zu den weltweit häufigsten Krebserkrankungen. In Deutschland erhalten jährlich mehr als 70.000 Frauen diese Diagnose. Jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs und über 17.000 Frauen sterben jedes Jahr daran. Um die Bevölkerung zu sensibilisieren, wurde vor mehr als 30 Jahren der Oktober als internationaler Brustkrebsmonat ausgerufen.

 

Daran beteiligt sich traditionell auch das Brustzentrum am Marienhaus Klinikum in Kreis Ahrweiler, wirbt in verschiedenen Veranstaltungen für die Früherkennung und informiert über den aktuellen Stand der Forschung sowie über Behandlungsmöglichkeiten. In diesem Jahr bietet das Brustzentrum am 28.11. eine Telefon-Hotline an, „denn wegen der Corona-Pandemie können wir keine Vortragsveranstaltung mit Diskussion durchführen“, sagt Dr. Josef Spanier, der Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe und Leiter des Brustzentrums. Gynäkologen, Onkologen und die Pflegeexpertin für Brustkrebserkrankungen stehen deshalb am Telefon für Fragen und zur Beratung zum Thema zur Verfügung.

 

Darüber hinaus arbeitet das Brustzentrum mit zahlreichen Kooperationspartnern wie Selbsthilfegruppen und Sportvereinen in der Region zusammen und beteiligt sich zum Beispiel an dem – in diesem Jahr – virtuellen Spendenlauf Gemeinsam gegen Brustkrebs der Deutschen Krebshilfe. Einzeln oder in kleinen Gruppen laufen Betroffenen und Interessierte, um sich solidarisch mit an Brustkrebs erkrankten Menschen zu zeigen und gleichzeitig mit einer Spende die Arbeit der Deutschen Krebshilfe zu unterstützen.

 

Ein ganz besonderer Kooperationspartner ist in diesem Jahr wieder die Bäckerei und Konditorei Schmitz in Ahrweiler. Sie bieten im Oktober aus süßem Hefeteig geformte Schleifen an. Die rosa Schleife ist ein weltweites Symbol der Solidarität mit Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind. Den Verkaufs-Erlös der Hefeschleifen spendet das Ehepaar auch in diesem Jahr wieder dem Brustzentrum.

 

„Mit einem Foto der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Brustzentrums und zahlreichen Kooperationspartnern werben wir dafür, in Coronazeiten, die Vorsorge und Früherkennung nicht zu vernachlässigen“, so Dr. Barbara Schlesinger. „Wir wollen damit alle Frauen aufrufen, zur Vorsorge zu gehen: Das kann überlebenswichtig sein“, sagt die Oberärztin der Gynäkologie und Geburtshilfe. Denn bei Brustkrebs wie allen anderen Krebsarten gilt: Je früher ein Tumor erkannt wird, umso besser sind die Heilungschancen. „Arztpraxen, Krankenhäuser und auch unser Brustzentrum haben alle gute Hygienekonzepte, niemand braucht Angst zu haben, sich bei einem Arztbesuch oder einer Vorsorgeuntersuchung mit Corona zu infizieren“, sagt sie.

 

 

 

 

 

 

 

Krankenhaus Maria Hilf

Dahlienweg 3
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Telefon:02641 83-0
Telefax:02641 83-1771
Internet:http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

St. Josef-Krankenhaus

Mühlenstraße 31-35
53518 Adenau
Telefon:02691 303-0
Telefax:02691 303-4799
Internet:http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

Brohltal-Klinik St. Josef Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation

Kirchstraße 16
56659 Burgbrohl
Telefon:02636 53-0
Telefax:02636 53-3799
Internet:http://www.marienhaus-klinikum-ahr.de

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