Gisela Küster hat Glück gehabt

Die damals 79-Jährige war an Covid-19 erkrankt und ist dem Tod so gerade eben von der Schippe gesprungen

Mit einem Präsentkorb bedankten sich Gisela Küster (2. von rechts) und ihre Tochter Claudia bei Dr. Jens Koopmann und Dr. Alexander Subai

18.12.2020

Bad Neuenahr. Irgendwelche Erinnerungen an die drei Wochen im Frühjahr, als sie auf der Intensivstation des Krankenhauses Maria Hilf lag und künstlich beatmet werden musste, hat Gisela Küster nicht. Die Ärzte, die um ihr Leben kämpften, hatten sie nämlich in ein künstliches Koma versetzt. Die damals 79-Jährige war an Covid-19 erkrankt und ist dem Tod so gerade eben von der Schippe gesprungen. Ende November kam sie nochmals ins Krankenhaus Maria Hilf, um sich bei allen zu bedanken, die ihr auf dem Weg zurück ins Leben geholfen haben – insbesondere den Oberärzten Dr. Jens Koopmann (Innere) und Dr. Alexander Subai (Anästhesie und Intensiv) galt dabei ihr Dank.

 

Gisela Küster hatte das, was man landauf landab einen grippalen Infekt nennt. An Corona dachte Anfang März noch niemand so richtig. Erst als sich zusätzlich Schluckbeschwerden einstellten und sie zwei Tage nichts gegessen oder getrunken hatte, sorgte ihre Tochter Claudia dafür, dass ihre Mutter unverzüglich ins Krankenhaus gebracht wurde. Gisela Küster kam auf die Isolierstation und, weil sich ihr Gesundheitszustand dramatisch verschlechterte, auf die Intensivstation. Wegen des strikten Besuchsverbotes ist Claudia Küster heute noch dankbar, dass sie täglich von den behandelnden Ärzten, allen voran Jens Koopmann, erfuhr, wie es um ihre Mutter bestellt war.

 

Die Behandlung von Covid-19-Patienten war im Frühjahr noch deutlich schwieriger als sie es heute ist. Denn das Virus war weitestgehend unbekannt und niemand wusste so recht, wie man es behandeln kann. Da hat sich zwischenzeitlich eine Menge getan und anders als im Frühjahr setzen die Ärzte heute bei schweren Krankheitsverläufen in der Therapie beispielsweise gezielt auf Cortison. – Auch wenn die Medizin also viel gelernt hat, so ist das Virus dennoch tödlich, wie Jens Koopmann und Alexander Subai betonen. Für Menschen, die das Virus verharmlosen und sich und andere durch verantwortungsloses Verhalten in Gefahr bringen, haben sie deshalb auch absolut kein Verständnis.

 

Gisela Küster hat Glück gehabt. Sie hat das heimtückische Virus besiegt und gilt als genesen. Nach dem Aufenthalt im Krankenhaus Maria Hilf hat sie elf Wochen in der neurologischen Reha dafür gearbeitet, um wieder die Alte zu werden. Das war, wie sie zugibt, eine harte Zeit, die ihr auch seelisch arg zugesetzt hat, schließlich durfte sie auch in der Reha keinen Besuch empfangen.

 

Auch wenn sie sich noch immer ein wenig kraftlos fühlt, so geht es Gisela Küster – im September ist sie 80 Jahre alt geworden – heute richtig gut. Vor allem ihre Lebensfreude und ihren Lebensmut hat sie sich bewahrt. Denn ob sie ohne sie wohl diesen schweren Krankheitsverlauf überlebt hätte…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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